Wir schreiben keine Geschichte, wir drucken sie.

Die Mundschenk-Historie

Dass Tradition und Moderne sich nicht ausschließen, beweist die Historie der Mundschenk Druck- und Verlagsgesellschaft. Seit mehr als 150 Jahren liefert Mundschenk hochwertige Druckerzeugnisse – von Zeitungen über Werbeträger bis hin zu Organisationsmitteln. Langjährige Erfahrung und ständige Innovationen gehören dabei zum Handwerk. Die Erfolgsgeschichte des zukunftsweisenden Unternehmens und dessen einzelne Entwicklungsstufen machen es deutlich: Hier gehört Qualität schon aus Tradition dazu!

1864

Den Grundstein für das Unternehmen legt Leonhard Mundschenk im Jahr 1864. Der damals 30-Jährige gründet den Verlag »Böhme Zeitung«, in dem das gleichnamige Wochenblatt für die Region Soltau und Fallingbostel erscheint.

Die erste Ausgabe können Leonhard Mundschenk und seine Leser am 18.Oktober 1864 in den Händen halten. Bald steigt die Nachfrage nach dem belieben Wochenblatt und schon am 30. September 1868 wird die »Böhme- Zeitung« mit Hilfe einer Schnellpresse gedruckt. Auch die Räumlichkeiten genügen bald nicht mehr den Ansprüchen.

1872

Am 30. Juni 1872 erfolgt der Auszug aus dem Dachgeschoss eines kleinen Eckhauses in ein geräumigeres Wohn- und Geschäftshaus in Soltau. Mit wachsender Leserzahl erscheint die »Böhme Zeitung« ab 1882 täglich, bis Leonhard Mundschenk mit seinen Mitarbeitern 1885 die Erscheinungsweise auf drei wöchentliche Ausgaben beschränkt, um umfassender berichten zu können. Ein Brand am Morgen des 28. Juli 1885 bringt den ersten Einbruch in der erfolgreichen Geschichte des jungen Unternehmens. Doch bis 1901 sind diese Geschehnisse lange vergessen. Die »Böhme -Zeitung« aus dem Hause Mundschenk erscheint wieder täglich, ein eigenes Verlagsgebäude wird bezogen und neue Maschinen machen die Zeitung besser als je zuvor.

1919

Am 1. Januar 1919 übergibt Leonhard Mundschenk sein Lebenswerk in die Hände seines Sohnes Emil. Kurz darauf, am 18. März 1919, verstirbt Leonhard Mundschenk. Sein Sohn führt die Erfolgsgeschichte des Hauses Mundschenk weiter und erwirbt 1936 die Verlagsrechte der »Soltauer Nachrichten«. Ab dem 1. April 1936 erscheint die Zeitung unter dem Namen »Böhme Zeitung – Soltauer Zeitung /Soltauer Nachrichten«, ab 1938 umfasst sie bereits 16 Seiten. Erfolgreich kann Emil Mundschenk 1941 die »Schneverdinger Zeitung« eingliedern und ihren Druck trotz Kriegswirren bis zum 14. April 1945 fortführen.

1946

Unter britischer Regie nimmt Emil Mundschenk gemeinsam mit seinem Sohn Martin Mundschenk schon 1946 wieder Druckaufträge an. 1949 tritt Mundschenk dem Niederdeutschen Verlag in Hamburg bei. Mit Hilfe der dortigen Lizenz zur Herausgabe einer Tageszeitung drucken Emil und Martin Mundschenk ab August 1949 einen Monat lang die »Niederdeutsche-Zeitung«, ab September des gleichen Jahres erscheint wieder die »Böhme- Zeitung«.

1953

Auch in der Nachkriegszeit wird der Erfolgs- und Qualitätskurs ungehindert fortgesetzt. 1953 wird unter Mitwirkung der »Böhme-Zeitung« und des Unternehmens Mundschenk der Niedersächsische Zeitungsverlag gegründet. 1956 wird eine 32-seitige Rotation mit Farbeindruckwerk in Betrieb genommen. Ein erneuter Umzug in einen Betriebsneubau gibt dem Unternehmen 1971 weitere Möglichkeiten zu wachsen. 1977 wird in eine zusätzliche 32-seitige Rotation für den mehrfarbigen Zeitungsdruck investiert. Mit ihr können 15.000 Zeitungen pro Stunde auf höchstem Niveau gedruckt werden.

1980

Mit der digitalen Revolution im Sommer 1980 erfährt die Fertigung eine positive Wandlung. Zunächst wird die gesamte Satztechnik über computergesteuerten Fotosatz abgewickelt. Ein Hallenneubau zum 125-jährigen Firmenjubiläum 1989 macht den Weg frei für weitere grundlegende Modernisierungen, die durch Inbetriebnahme einer 48-seitigen Zeitungsrotation und einer 2- sowie einer 6-Farben-Bogen-Offset-Maschine eingeleitet wird.

1997

1997 kommt eine 16-seitige Vierfarben-Zeitungsrotation hinzu, die bis zu 32.000 Exemplare pro Stunde herstellen kann. 2001 wird die Modernisierung mit einer Vierfarben-Bogenoffsetdruckmaschine im 3B Format fortgesetzt.

2004

2004 wird das Haus als erste Druckerei Deutschlands und der Welt nach dem Qualitäts-Standard DIN-ISO 12647-2 zertiziert. Bis heute und in Zukunft wird durch permanente Weiterentwicklungen und Neuanschaffungen das Qualitätsniveau gesteigert und das Angebot ausgebaut, damit unsere Kunden uns so lange wie möglich auf einem Stück neuer Mundschenk-Geschichte begleiten.

2005

Mit Dr. Martin Mundschenk tritt nach Dr. Wolff-Martin Mundschenk, Martin Munschenk, Emil Mundschenk und dem Gründer Leonhard Mundschenk die fünfte Generation ins Unternehmen ein.

2014

Die Druckerei Mundschenk und die Böhme-Zeitung feiern mit über 400 Gästen das 150. Jubiläum von Zeitung und Druckerei. Bekommen Sie einen Eindruck des Festaktes und schauen Sie sich die Videomitschnitte an.

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